Sprungmarken
|
Hauptnavigation |
Sie befinden sich hier: Home > Presse > Pressemitteilungen > 2010 > Januar 2010 > Gesundheitswesen Hoppe: Neue Vertrauenskultur unterstützenBerlin, 06.01.2010 „Das Gesundheitswesen ist in den letzten Jahren oft mit Begriffen wie Über- Unter- und Fehlversorgung, Pfusch, Verschwendung, Geldgier und Korruption verbunden worden. Insbesondere Ärztinnen und Ärzte standen häufig im Fokus politisch initiierter Kritik“, erklärt Prof. Dr. Jörg-Dietrich Hoppe, Präsident der Bundesärztekammer, im Deutschen Ärzteblatt (1-2/2010). Mit der neuen Regierung gebe es nun die Chance, wieder einen konstruktiven Dialog mit den politisch Verantwortlichen zu führen und das Augenmerk auf die eigentlichen Probleme zu lenken - die großen Herausforderungen der Versorgung angesichts des medizinischen Fortschritts und des demografischen Wandels. Die sich aufbauende neue Vertrauenskultur dürfe allerdings nicht durch Fehlverhalten einzelner Kollegen infrage gestellt werden. „Jede mit dem Wesen des Arztberufes nicht vereinbare Handlung und Entwicklung schadet, ja ruiniert die Vertrauenswürdigkeit unseres gesamten Berufsstands“. Es dürfe nicht der Eindruck entstehen, dass es primär um ein Zusatzgeschäft und nicht um sinnvolle Zusatzleistungen gehe. Die individuelle Bedürftigkeit des Patienten dürfe niemals durch eine Indikation aus Gewinnstreben ersetzt werden. „Jeder einzelne von uns ist aufgerufen, diese Grundsätze ärztlicher Berufsausübung zur ethischen Richtschnur seines täglichen Handelns zu machen“, fordert Hoppe. Sowohl Ärztekammern als auch Bundesärztekammer würden sich in Zukunft noch intensiver bemühen, Ärztinnen und Ärzte auf diesem schwierigen Weg zu unterstützen. © Bundesärztekammer · letzte Änderung 06.01.2010 |
Kontext-Informationen der Seite |
Wiederholung der Hauptnavigation