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Sie befinden sich hier: Home > Ärzte > Stationäre Versorgung > Ombudsstellen für Ärzte Ombudsstellen bei den LandesärztekammernStrategien gegen die Ausbeutung der Arbeitskraft junger Ärztinnen und ÄrzteStatus: Wertvolle Hilfe für junge Ärztinnen und ÄrzteDie Arbeitssituation von jungen Ärztinnen und Ärzten in den Krankenhäusern und weiteren Gesundheitseinrichtungen hat sich vor dem Hintergrund einer Vielzahl von gravierenden Änderungen in der Krankenhausorganisation und -finanzierung dramatisch verschlechtert. Unter dem Kostendruck reduzieren die Krankenhäuser die Planstellen im ärztlichen Bereich. Hierdurch kommt es zu einer zunehmenden Leistungsverdichtung bei immer weiter verkürzten Liegezeiten. Hinzu kommen oftmals viele Dienste, die in Folge unbezahlter Überstunden junge Ärztinnen und Ärzte dazu bringen, dieser dramatischen Überbelastung zu entfliehen. Aber auch im präventivmedizinischen Sektor, wie in der Betriebsmedizin, sieht es nicht besser aus. Die Folge ist, dass heute junge Ärztinnen und Ärzte der Medizin verloren gehen, indem sie sich in anderen Sparten betätigen, z. B. als Journalist oder Unternehmensberater. Viele wandern auch ins Ausland ab, weil sie dort eine bessere Weiterbildung und Bezahlung vorfinden und auch die Arbeitsbedingungen und Arbeitszeiten familienfreundlicher sind. Dieses dringende Problem sah schon der 104. Deutsche Ärztetag 2001 und befasste sich mit dieser Thematik. Der 104. Deutsche Ärztetag sah in der Einführung von Ombudsfrauen bzw. Ombudsmännern der Landesärztekammern eine Möglichkeit, unter Einhaltung der Verschwiegenheit, den hilfesuchenden Ärztinnen und Ärzten zur Seite zu stehen. © Bundesärztekammer · letzte Änderung 04.05.2009 |
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